
Schon Abraham Lincoln soll gesagt haben: “Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden lang die Axt schleifen.”
Egal ob beim Aufbrechen, bei Revierarbeiten, zum hoffentlich nicht notwendigen Abknicken oder einfach zur Jause auf der Hütte. Ein Jäger benötigt und nutzt sein Messer ständig.
Damit die Klinge auch immer gute Dienste leistet, lud St. Hubertus Fuxia unter der Führung des Hohen Fuxmajores Maponos am Dienstag den 12. November zum „Herr-der-Klinge-Abend”, bei dem die Kunst des Stahlschärfens in der Theorie erläutert und in der Praxis geübt werden sollte.
Neben der fast komplett anwesenden Fuxia fanden sich einige interessierte Bundesbrüder zu einem interessanten Allgemeinen Convent ein. Bbr. Maponos startete mit einem kurzen theoretischen Impuls zu Messer und Klingenkunde. Sofort drauf ging es an die praktische Arbeit mit Schleifsteinen und einem Bandschleifer. Jeder durfte selbst ausprobieren und wurde dabei vom hohen FM unterstützt.
Der Aufruf war: “Nehmt all eure stumpfen, schartigen, ausgebrochenen oder sonstig beschädigten Klingen mit. Wir bekommen alles wieder sauber, schneidig und messerscharf.”
Vom Lederhosenfeitel übers Küchenmesser bis hin zur Axt konnte der FM seinem eigenen Qualitätsanspruch gerecht werden und hat einen angenehmen Budenabend mit wertvollem Input und klassischer Handwerkskunst aufgewertet.
Vielen Dank und Weidmannsheil!
Autor: Woiferl